David Maayan wurde in Israel geboren. Nach seinem Regie- und Schauspielstudium an der Tel Aviv University gründete er gemeinsam mit einer Künstler:innengruppe das Akko Theatre Center im Norden Israels und leitete dieses viele Jahre lang. Außerdem war er künstlerischer Leiter des Straßenfestivals in Jerusalem und des Akko Festivals.
David Maayan übersetzte und inszenierte in Israel und vielen anderen Ländern zahlreiche Theaterstücke und kreierte Performances für Theaterhäuser und Festivals – u. a. für die Wiener Festwochen, die Berliner Festwochen, das Theaterspektakel Zürich, das Schauspielhaus Wien, Linz 09 u. v. a. Er beschäftigte sich in seinen künstlerischen Arbeiten immer wieder intensiv mit dem Thema Holocaust.
Er gewann den Preis für die beste Performance beim ersten Theaterfestival in Acco mit Memories of the second generation und mit Arbeit macht frei, das auch in Berlin, Hamburg und Zürich ausgezeichnet wurde und 1995 in Wien zu sehen war. Von 2004 bis 2005 war er als artist in residence am Wiener Schauspielhaus, wo er 2007 auch inzenierte.
Maayan unterrichtete u.a. an den Universitäten Tel Aviv und Haifa, und ist weiterhin an der School for the Creating Artist in Shlomi/Israel Gastdozent. Er ist als Regisseur sowie auch als Unterrichtender und künstlerischer Berater tätig.
(c) Susanne Legerer