Nora Jacobs (sie/ihr) weiß, cis, queer, arbeitet in den Bereichen Schauspiel, Performance und bildende Kunst. In ihren Arbeiten steht Scheitern an erster Stelle. Aus Sicht des Kapitalismus etwas Negatives, besitzt es die Kraft für (positive) Veränderungen in Form von Selbstermächtigung und Möglichkeitsorten, die Platz machen für queere Utopien. Im Kampf gegen das Patriarchat, gesellschaftliche Normen und binäre Denksysteme für eine queere Zukunft à la glitch. 2017 schloss Nora Jacobs mit Auszeichnung an der Akademie der bildenden Künste Wien ab. Davor ging es für einen Bachelor in Schauspiel an die Norwegian Theatre Academy, für einen Erasmus an die Zürcher Hochschule der Künste und an die Academy of Circus Arts in England. Residenzen waren u. a. bei die Rote Fabrik, ImPulsTanz, auf einem Frachtschiff und in der Sahara. Ihre Arbeiten waren u. a. in Stuttgart (Die irritierte Stadt – ein Fest der Künste), im Rahmen von MediaART Salzburg und beim Slash Film Festival (HEATHERS production) zu sehen. 2023 kam ihre live von Pam Eden ÖGS übersetzte Performance HOW DO YOU mit dem Drag King Cowboy Cowdy im Metro Kinokulturhaus im Rahmen von imagetanz zur Uraufführung. Gemeinsam arbeiten sie an der Gleichstellung von Gebärden- und Lautsprache auf der Bühne. 2025 gibt es u. a. eine Ausstellung im Kunstverein Baden, die Wiederaufnahme des Solos Amazonen (Wiener Festwochen) im Dschungel Wien und Auftritte mit makemake produktionen beim Schäxpir Festival in Linz.
Foto (c) Apollonia Theresa Bitzan